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Ingo

Ingo

Ingo - 56 Kg

Dank meiner Frau!

Ingo Westrich schaffte es, innerhalb von sechs Monaten 56 Kilo abzunehmen.

Was hat mich dazu gebracht, eine Diät zu beginnen?

Es kam der Moment an dem ich mir sagte: „So geht es nicht mehr weiter! Ich muss jetzt etwas gegen mein Übergewicht tun!“ Es war eigentlich nur eine Kleinigkeit, die mich an den Punkt gebracht hat, mein Leben zu verändern. Im Februar 2013 erlitt ich einen Muskelriss, der mich ganz einfach daran hinderte, weiter wie bisher zu machen. Auf einmal konnte ich mir nicht mal mehr meine Socken ohne fremde Hilfe anziehen. Dazu kam, dass ich selbst mit Krücken mich kaum mehr bewegen konnte. Meine 140 Kilo konnte ich einfach nicht mehr stemmen. Jedes Mal wenn ich mich umziehen musste, musste ich meine Frau bitten, mir zu helfen! Das war am Anfang noch in Ordnung aber je mehr ich auf ihre Hilfe angewiesen war, desto mehr wurde es ihr - neben ihrem Beruf und der Erziehung unserer Tochter -zu einer Belastung. Da war der Moment für mich gekommen, mein Leben, mein Gewicht in den Griff zu bekommen …

Mein Gesundheitszustand vor der Diät

Es war nicht allein mein Gewicht von 140 Kilo (bei einer Körpergröße von 1,85 Meter), das ich auf die Waage brachte , das mich in meinem Wohlbefinden störte. Neben Gelenkschmerzen, Müdigkeitserscheinung, hohen Cholesterinwerten litt ich zudem an Schlafapnoe, d.h. Aussetzen des Atems während der Schlafphase. Das ist schon sehr unangenehmen, wenn sie auf einmal aufhören zu atmen, weil ihr Gewicht zu sehr auf die Atemwege drückt!

Was hat mich in meinem Leben mit 140 Kilo gestört?

Wir haben eine zauberhafte Tochter, die drei Jahre alt ist. Gerne habe ich trotz meiner „Gewichtsklasse“ mit ihr gespielt und war stets bemüht, überall mitzuhalten. Einen Großteil unserer Freizeit verbringen wir mit unseren Pferden und es macht mir auch Freude, mich um sie zu kümmern. Aber jedes Mal wenn meine Frau mich aufforderte mitzureiten, habe ich geantwortet: „Das tue ich dem Pferd nicht an!“ Irgendwann kam dann der Punkt, dass ich aufgrund meines Umfangs einfach nicht mehr mitmachen konnte, so gern ich es auch wollte! Immer deutlicher wurde mir bewusst wie sehr mich mein Übergewicht einschränkte. Da habe ich den Entschluss gefasst: „Du willst auch noch in zwanzig Jahren für deine Tochter da sein!“

Wie kam ich zur Eurodiet-Methode?

Es war mehr der Zufall, der mich dazu brachte, die Eurodiet-Methode auszuprobieren. Dank meiner Frau, die als Arzthelferin in der Gemeinschaftspraxis von Dr. Donez arbeitet, bin ich überhaupt darauf gestoßen. Ich muss gestehen, dass ich von „Eurodiet“ zuvor nichts gehört habe. Ehrlich gesagt hat mich das auch am Anfang etwas misstrauisch gemacht. Denn schon zuvor hatte ich diverse Diäten ausprobiert, die aber nur wenig bis gar nicht geholfen haben. Ständig plagte mich nämlich das Hungergefühl. Mit der Eurodiet-Methode habe ich das innerhalb kürzester Zeit in den Griff bekommen.

Meine Essgewohnheiten vor der Eurodiet-Diät

Als gelernter Schreiner, der in einem Holzfaserwerk Maschinen bedienen muss, gibt es immer wieder mal kurze Auszeiten, in dem man sicher stellen muss, dass der Apparat richtig läuft. In diesen Augenblicken habe ich immer wieder mal dazwischen genascht, um einfach nur die Zeit zu überbrücken. Insgesamt war mein Bezug zum Essen nicht gerade sonderlich ausgeprägt. Essen galt für mich als Nahrungsaufnahme, nicht als ein Moment der Ruhe und Erholung. Es diente dazu, vorwiegend den kleinen Hunger zwischendurch zu stillen. Da war es egal, was ich zu mir nahm - egal zu welchen Zeiten!

Da meine Frau und ich beruflich ziemlich eingespannt sind und wir zudem neben zwei Hunden, zwei Katzen und zwei Pferden kaum über freie Zeit verfügen, musste es hier und da mal eben schnell gehen. Natürlich hat man da auch gerne mal, etwas zwischendurch zu sich genommen. Mal eine Pizza hier, mal schnell bei einer Fast-Food-Kette einen Burger verschlungen usw. … So etwas ist schnell weggeputzt!

Gleichzeitig sind wir dabei, unser Haus zu renovieren. Da kam es oft vor, dass ich auch spät am Abend nach 22 Uhr noch ein „Häppchen“ zu mir genommen habe. Selbst wenn meine Frau mit viel Liebe und oft stundenlang in der Küche das Essen zubereitet hat, habe ich es dann meistens schnell nur „runtergeschlungen“, ohne es wirklich zu geniessen. Das tue ich heute ganz bewusst nicht mehr! Ganz im Gegenteil! Jetzt nehme ich mir Zeit und geniesse neben dem tollen Essen auch die gemeinsame Zeit mit meiner Familie …

Meine persönliche Motivation

Ohne die Hilfe und Unterstützung meiner Familie und insbesondere meiner Frau hätte ich diese Methode erst gar nicht begonnen. Sie sind der Grund für meinen Sinneswandel. Jedes Mal wenn wir beispielsweise in die Eisdiele gefahren sind, hat meine Tochter - ganz süß - an mein Gewissen appelliert und gesagt: „Papa, du machst doch eine Diät. Du darfst kein Eis essen!“ Da schmilzt man als Vater dahin … Heute weiss ich, dass meine Frau und meine Tochter mächtig stolz auf mich sind. Das ist eine innerliche Genugtuung, die man sich kaum vorstellen kann, wenn man es nicht persönlich erlebt hat.

Was hat mich bei Eurodiet motiviert?

Am Anfang wollte ich gar nicht so sehr in die Details der Methode eindringen. Ich habe da ganz meiner Frau vertraut: „Die wird schon nichts machen, was mir schadet!“ Aber als sich der Erfolg und der Heisshunger innerhalb ein paar Tagen einstellte und ich schon in der ersten Woche vier Kilo abgenommen habe, wurde ich neugierig und wollte mehr wissen. Ich erinnere mich immer noch, als ich den ersten „Porridge“ von Eurodiet in meiner Frühstücksschale sah: „Das soll mein Frühstück sein?“ Und siehe da … Auch nach ein paar Stunden hatte ich trotz dieser augenscheinlich spärlichen Portion keinen Hunger. Das hat meine Neugierde geweckt und ab da wollte ich natürlich mehr wissen.

Keine Ängste während der Diät?

Angst und Bange hatte ich während der schnellen Abnehmphase nie wirklich. Man macht sich zwar schon seine Gedanken, wenn man in kurzer Zeit so viel abnimmt. Aber während der ganzen Diätzeit wurde ich medizinisch betreut. Meine Werte wurden regelmäßig kontrolliert. Bei jedem neuen Arztbesuch hat sich der Erfolg gezeigt. Nicht nur mein Gewicht ist zusehend „dahingeschmolzen“ sondern auch meine Blutwerte haben sich stark verbessert. Durch die ärztliche Kontrolle habe ich mich stets auf der sicheren Seite gefühlt.

Mein neuer Lebensstil

Dank Eurodiet habe ich gelernt, wie ich mit Essen überhaupt umgehen soll. Heute nehme ich mir bewusst Zeit beim Familienessen. Selbst dann, wenn es mal schnell gehen muss, finde ich immer einen Weg, wie ich mich gesund, ballaststoffreich und trotzdem wohlschmeckend ernähren kann. Auch wenn ich mal im Haus wieder am Renovieren bin und der kleine Hunger zwischendurch plagt, mache ich mir einfach Gemüse. Das schmeckt mir mittlerweile sogar. Früher habe ich viel Fettiges und Deftiges zu mir genommen. Als Saarländer bin ich natürlich ein „eingefleischter“ Schwenker-/Grill-Fan. Doch mittlerweile weiss ich auch, wie ich auf diesem Schwenkgrill leckeres Gemüse zubereiten kann. Auch sind die Fleischstücke immer noch darauf, nur meistens viel weniger fettig als früher. Essen ist nicht einfach nur mehr Nahrungsaufnahme sondern ich ernähre mich ganz bewusst. Auch in Kreise meiner Familie hat das zu mehr Lebensqualität geführt.

Wie reagierten Freunde und Verwandte?

Die meisten waren zunächst erschrocken und wussten nicht genau, wie sie das einzuordnen hatten. Denn immerhin habe ich in nur sechs Monaten über 50 Kilo verloren. Das verändert das Aussehen schon gewaltig. Als ich ihnen dann erklärte, dass ich eine Diät unter ärztlicher Aufsicht mache, haben mir alle herzlich gratuliert. Es gab - wenn auch nur vereinzelt- Kollegen, die neidisch auf meinen persönlichen Erfolg waren. Das hat mich eigentlich nur bestärkt, weiter zu machen.

Wie fühle ich mich heute?

Tja, mein Leben hat sich grundlegend verändert. Nicht nur dass ich viel dynamischer und unternehmenslustiger bin, sondern seit dem ich in den ersten drei Monaten fast 25 Kilo runter hatte, ist meine Schlafapnöe wie von alleine verschwunden. Meine Frau macht sich einfach keine Sorgen mehr, ob ich nachts noch atme! In meiner Freizeit bin ich bei der freiwilligen Feuerwehr. Habe ich früher für die Übungen mit der Sauerstoffmaske fast eine ganze Sauerstoffflasche verbraucht, so benötige ich heute nur noch die Hälfte des Inhalts.

Wie denke ich heute über mein vergangenes Leben mit 140 Kilo?

Schaue ich mir die Fotos von früher an, kann ich sie ehrlich gesagt nicht mehr sehen: „Wie konnte ich es nur so weit kommen lassen!“ Um nicht wieder dahin zu kommen, nehme ich mir immer wieder Ziele vor. Sitze ich z. B. in unserem neuen Wohnzimmer sage ich mir: Hier werde ich nie mehr mit Übergewicht sitzen!!!